Voraussetzungen für die interkulturelle Beratung

Hilfen bei der Vorbereitung von Gesprächen mit Betroffenen und ihren Bezugspersonen

Zielgruppe:Fachkräfte in der Beratungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihren Bezugspersonen, Mitarbeiter*innen der AEH

Sexuelle Gewalt trifft deutsche Mädchen* und Jungen* sowie Mädchen* und Jungen* mit Migrationshintergrund gleichermaßen. Für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ist es jedoch eine größere Hürde, sich Hilfe zu holen, wenn der oder die Täter*in ein Familienmitglied ist oder aus dem nahen Verwandtenkreis kommt. Oft machen es Familienstrukturen und der vorhandene Loyalitätskonflikt den Betroffenen schwer, sich Hilfe zu holen oder in der Beratung über die erlebte Gewalt zu sprechen.

Sexuelle Gewalt im kulturspezifischen Kontext beschäftigt oft Fachleute, die im beratenden und begleitenden Bereich mit Migrant*innen arbeiten. Oft fragen sich die Beratenden: „Wie kann ich mit dem Mädchen*/Jungen* reden? Wie kann ich das Thema mit der Familie der Betroffenen ansprechen? Breche ich nicht kulturelle Tabus, wenn ich mit Migrant*innen über sexuellen Missbrauch spreche? Wie kann ich die Familienstrukturen für die Situation der betroffenen Mädchen* und Jungen* nutzen, um trotzdem für sie Hilfe zu ermöglichen?“

In diesem Vortragsangebot gibt es für Fachkräfte in der Beratungsarbeit die Möglichkeit, Antworten auf diese und ähnliche Fragen im Bezug auf die kulturelle Begegnung mit dem Thema sexuelle Gewalt zu bekommen und sich unterstützende Tipps für das Beratungsgespräch mit Migrant*innen zu holen. Die möglichen Familienstrukturen und –dynamiken sind ebenfalls Thema des Vortrags.

Referentin:

Parvaneh Djafarzadeh
Parvaneh Djafarzadeh
Dipl.-Pädagogin, Interkulturelle Trainerin und Beraterin

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Format:

Vortrag

Ort:

Nach Absprache

Dauer:

Jeweils 2,5 Stunden

Termin:

Nach Absprache (bitte frühzeitig anfragen)

Kosten:

Nach Vereinbarung

Infos und Anfragen:

Per E-Mail an pd@amyna.de oder telefonisch 089/ 890 57 45-106

Aktuelles

AMYNA startet neuen Podcast
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„Prävention konkret – Der Podcast zur Prävention sexualisierter Gewalt“ von AMYNA e.V. diskutiert zentrale Fragen der Prävention – fachlich fundiert, verständlich und praxisnah. Die erste Staffel startet am 25. September mit dem Titel „Schutzkonzepte machen Schule - In einem Jahr zum Schutzkonzept“. Danach gibt es immer zum 15. jedes Monats eine Folge. Der bereits veröffentlichte Trailer gibt einen ersten Einblick.
Stellungnahme der Aktion Sichere Wiesn zur Debatte um das Teufelsrad
Sichere Wiesn Logo
Die Aktion Sichere Wiesn ist eine Kooperation von AMYNA e.V., IMMA e.V. und der Beratungsstelle Frauen*notruf München
Ein buntes Programm zum Schutz von Kindern
Hände mit aus Pappe ausgeschnittenen Figuren die eine Familie darstellen
Traditionell zum Schuljahresanfang startet auch das Jahresprogramm von AMYNA e.V. Die beiden Bereiche ‚Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch‘ und ‚GrenzwertICH – Sexuelle Grenzverletzungen durch Kinder und Jugendliche verhindern‘ haben wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Es wendet sich an alle, die für Kinder und Jugendliche Verantwortung tragen. Ziel ist der Schutz vor sexualisierter Gewalt. Klicken Sie hier, um die vollständige Pressemitteilung zu lesen.

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